Fragen und Antworten rund um die richtige Pferdefütterung
Sie haben Fragen zu den Grundlagen der Pferdefütterung und sind auf der Suche nach dem passenden Futter für Ihr Pferd? Auf dieser Seite finden Sie die wichtigsten Antworten rund um die natürliche und artgerechte Fütterung von Pferden. Nutzen Sie die jeweils markierten Punkte um direkt zum jeweiligen Themenbereich zu gelangen.Sie haben weitere Fragen? Am Ende dieser Seite finden Sie alle Infos rund um unsere Fütterungsberatung.
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Verdauung
Im akuten Kolikfall ist immer ein Tierarzt zu Rate zu ziehen. Bis zu seiner Ankunft sollte das Pferd freien Zugang zu Wasser haben, aber keinerlei Futter aufnehmen. Der behandelnde Tierarzt entscheidet dann je nach Befund, ab wann das Pferd wieder Heu fressen darf. Je nach Ursache kann nach einer Kolik auch der vorübergehende Verzicht auf Getreide notwendig sein (z.B. bei Magenschmerzen als Ursache). Stattdessen kann man auf breiige Futtermittel, wie beispielsweise das AlpenGrün Mash oder die Pre Alpin® Wiesencobs zurückgreifen. Auch eingeweichte, geschrotete Leinsamen eignen sich aufgrund der Schleimstoffe gut als Schonkost.
Wir empfehlen bei Kotwasser die Fütterung von AlpenGrün Mash oder AlpenGrün Pellet über mindestens 7-10 Tage. Die darin enthaltenen Prenatura® Feinfasern ernähren die Dickdarmmikroben, die für die Cellulosespaltung zuständig sind und binden effektiv freies Wasser im Darm. Bei schlechter Raufutterqualität können unsere Produkte aus der PreAlpin Reihe die Versorgung mit hochwertiger und gut verdaulicher Rohfaser sicherstellen. Zusätzlich kann man Bierhefe Pur als Kur über 4-8 Wochen ergänzen. Darin enthaltene, präbiotische Hefezellwandbestandteile unterstützen zusätzlich die Verdauung.
Zusätzlich kann man Bierhefe Pur als Kur über 4-8 Wochen ergänzen. Darin enthaltene, präbiotische Hefezellwandbestandteile unterstützen zusätzlich die Verdauung.
Bei der Fütterung ist zunächst wichtig, ausreichend Heu zur Verfügung zu stellen und lange Fresspausen zu vermeiden. Optimal wäre eine ad libitum Fütterung, wenn das Pferd davon nicht zu dick wird. Bei Bedarf kann man durch Pre Alpin® Wiesencobs oder Pre Alpin® Wiesenflakes Raufutter ergänzen. Häckselfutter sind eher ungeeignet, da sie den Magen unter Umständen zusätzlich reizen können. Außerdem ist es ratsam, zumindest bis zur Ausheilung komplett auf Getreide zu verzichten. Stattdessen ist es sinnvoll, die Kraftfutterration durch Spitzenreiter Magenmüsli, Alpengrün Mash oder Alpengrün Pellet zu ersetzen, da diese sehr gut magenverträglich sind. Sie liefern natürliche Schleimstoffe, einen hohen Rohfasergehalt und sind stärkereduziert. Auch Rübenschnitzel, Öl und Leinsamen eignen sich gut als Ergänzung. Neben einer angepassten Fütterung kann auch die Magnesiumversorgung eine wichtige Rolle bei magenempfindlichen Pferden spielen. So unterstützt Magnesium Pur das Nervensystem und hilft, stressbedingte Magenschwierigkeiten zu verringern.
Richtig dosiert verursacht Magnesium bei den meisten Pferden keine Verdauungsbeschwerden. Bei empfindlichen Pferden oder einer Überdosierung kann es zu Durchfall kommen. Eine langsame Steigerung der Menge und die Wahl gut verträglicher Magnesiumverbindungen können solche Probleme verhindern.
Leber und Niere
Für die Fütterung von Pferden mit Leberproblemen eignen sich eher eiweißarme Futtermittel. Eine gute Ergänzung für zu dünne Pferde sind die Pre Alpin® Protein, Light Flakes und Maiscobs. Während man auf Hafer und Gerste verzichten sollte, ist eiweißarmer Mais eine geeignete Energiequelle für Pferde mit Leberproblemen. Auch Öl und Futtermittel mit hochwertigen Aminosäuren eignen sich als Ergänzung. Zusätzlich kann man mit Hilfe von Kräutern, z.B. Mariendistel oder Artischocke, die Leber des Pferdes unterstützen: Kräuter für die Leber.
Auch wenn ein Magnesiumüberschuss (Hypermagnesiämie) bei Pferden sehr selten vorkommt, da überschüssiges Magnesium in der Regel über die Nieren ausgeschieden wird, sollte man insbesondere bei Pferden mit eingeschränkter Nierenfunktion Magnesium nur unter Rücksprache mit dem/der Tierarzt/Tierärztin zufüttern.
Symptome einer starken Überversorgung sind: Muskelschwäche, Verdauungsprobleme wie Durchfall und weicher Kot, Lethargie, verlangsamte Reaktionen.
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Zähne
Hufe und Fell
Eine Möglichkeit Pferden mit Mauke über die Fütterung zu helfen, ist die Gabe von Zink Pur. Oftmals entsteht Mauke in Zeiten eines erhöhten Nährstoffbedarfs, z.B. im Fellwechsel. Hier kommt es oft zu einem Zinkmangel. Abgesehen davon kann man über die Fütterung von Amino Pur die Versorgung mit Eiweißbausteinen sicherstellen. Die Ergänzung von OMEGA3 Pur versorgt das Pferd mit entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren und für den Hautstoffwechsel wichtigen Omega-6-Fettsäuren.
In der Fütterung können betroffene Pferde von einer gezielten Gabe von Zink und Omega-3-Fettsäuren profitieren. Wichtig ist auch die Vermeidung von Übergewicht, da Fettdepots Entzündungsvorgänge fördern können. Unter Umständen kann auch eine eiweißreduzierte Fütterung zu einer Linderung der Symptomatik beitragen. Als Mineralfutter eignet sich aufgrund seines höheren Zinkgehalts unser Seniormineral oder unser Gipfelstürmer Mineral. Für Haut, Fell und Immunsystem kann zusätzlich 3x im Jahr eine Zink-Kur mit je einer Dose Zink Pur durchgeführt werden. Bei Pferden, die Kraftfutter benötigen, sind getreidefreie Futtermittel vorzuziehen, da sie den Blutzuckerspiegel konstanter halten. Ca. 200 g Kraftfutter kann man auch durch 50 ml OMEGA3 Pur ersetzen, um die Omega-3-Fettsäure-Versorgung zu verbessern.
Um das Pferd im Fellwechsel mit der Fütterung zu unterstützen, kann die Dosierung des Mineralfutters erhöht werden. Zur Orientierung dient die obere Grenze der Fütterungsempfehlung. Alternativ kann man unter Verwendung von Spurenelemente Pur, Zink Pur und Amino Pur den Fellwechsel mit ausgewählten Mikronährstoffen gezielt unterstützen.
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Stoffwechselkrankheiten
In Hinblick auf eine krankheitsbedingte Ausbildung einer Insulinresistenz ist es ratsam, auf eine kohlenhydratarme Fütterung zu achten. Zum einen sollte die Ration getreidefrei sein, weiterhin sollte man auf andere zuckerhaltige Futter wie Äpfel und Bananen verzichten. Auch das Weidemanagement sollte, besonders im Frühjahr und im Herbst, angepasst werden. Zu beiden Zeiträumen können Zucker- und Fruktangehalte der Gräser besonders hoch sein. Desweiteren sollte das Fütterungsmanagement immer an den Ernährungszustand angepasst werden. Um einem Gewichtsverlust, der oft mit Cushing einhergeht, gegenzusteuern sollte man auf eine ausreichende Energie- und Eiweißversorgung achten. Bei erhöhtem Energiebedarf können sowohl unser Spitzenreiter Magenmüsli als auch unser Omega 3 Pur ergänzt werden. Auch unsere Alpengrün Produkte sind eine Alternative, wenn das Futter nicht ganz so Energie für den Aufbau enthalten soll. Über unsere Luzernecobs, Myo Protein Flakes oder Amino Pur kann die Versorgung mit hochwertigem Eiweiß sichergestellt werden. Übergewichtige Pferde benötigen in der Regel neben hochwertigem Heu nur wenig Zusatzfutter. Für den Stoffwechsel sind außerdem Mineralstoffe und Vitamine besonders wichtig. Das Seniormineral deckt auch erhöhte Bedarfssituationen optimal ab. Das Gipfelstürmer Mineral liefert als Vitalstoffkonzentrat alle wichtigen Mikronährstoffe. Auch eine Kur mit Spurenelemente Pur zwei -bis dreimal jährlich ist empfehlenswert.
Im Vordergrund stehen daher eine Reduktionsdiät und ein an die individuelle Situation angepasstes Bewegungsmanagement.
Zunächst sollte das Raufutter mithilfe des Soll-Gewichts auf 1,5 kg je 100 kg Körpergewicht reduziert werden. Im Bedarfsfall kann das Heu auch gewässert werden, um wasserlösliche Kohlenhydrate auszuspülen. Diese Methode kann allerdings, in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur, den mikrobiellen Verderb beschleunigen. 1-2 kg Heu können auch durch energiearmes Stroh ersetzt werden. Durch die wöchentliche Kontrolle des Bauchumfangs sollte sichergestellt werden, dass die Gewichtsabnahme nicht zu rapide erfolgt, da sonst die Gefahr der Hyperlipidämie, einer Entgleisung des Fettstoffwechsels, besteht. Zur Verbesserung der Insulinsensitivität sollten mindestens drei bis fünf Mal wöchentlich 30 Minuten Arbeit in Trab und Galopp auf dem Bewegungsplan stehen, sofern das Pferd lahmfrei und belastbar ist. Von energiereichem und getreidehaltigem Kraftfutter ist dringend abzuraten. Als Mineralfutter eignet sich das Seniormineral nicht nur für alte Pferde, sondern auch für Pferde mit erhöhtem Bedarf, was bei einem entgleisten Stoffwechsel der Fall ist. Damit bei reduzierter Fütterung trotzdem möglichst viel Muskulatur erhalten bleibt, ist die Zufuhr von essenziellen Aminosäuren mit Hilfe von Amino Pur sinnvoll. Unteranderem eignet sich als Mineralfutter auch das Gipfelstürmer Mineral, welches als Vitalstoffkonzentrat alle wichtigen Mikronährstoffe für eine leistungsfähige Muskulatur liefert. Neben den Eiweißbausteinen Methionin, Lysin und Threonin enthält es auch L-Carnitin, Hohe Gehalte an Selen sowie den Vitaminen E, B1, B2 und C gewährleisten eine bedarfsdeckende Versorgung in allen Lebenslagen. Da Magnesium eine zentrale Rolle im Stoffwechsel spielt und die Insulinsensitivität verbessern kann, könnte die Gabe von Magnesium Pur eine weitere Unterstützung bieten.
Hinsichtlich der Fütterung ist eine getreidefreie Fütterung anzustreben, da man so stärkearm füttert und den Blutzuckerspiegel stabil halten kann. In Frage kommen in diesem Zusammenhang z.B. unsere AlpenGrün Produkte und das Spitzenreiter Magenmüsli. Um einem Muskelabbau entgegen zu wirken, empfiehlt sich eine Ergänzung von Futtermitteln mit hochwertigem Eiweiß, z.B. unseren Myo Protein Flakes, Luzerne+, Luzernecobs. Zusätzlich ist Amino Pur sinnvoll, da es insbesondere die für die Muskulatur relevanten essenziellen Aminosäuren enthält. Für sportlich gearbeitete Pferde kann zusätzlich Öl eine ausreichende Energieversorgung sicherstellen, ohne weitere Kohlenhydrate in die Ration zu bringen. Als Mineralfutter eignet sich auch hier das Seniormineral oder das Gipfelstürmer Mineral, welche höhere Gehalte an Aminosäuren, Vitamin E und Selen als das Naturmineral liefern. Da auch Magnesium eine zentrale Rolle im Muskelstoffwechsel spielt, kann auch eine gezielte Ergänzung mit Magnesium Pur dazu beitragen, die Muskelgesundheit zu fördern und PSSM-Pferden mehr Wohlbefinden im Alltag zu ermöglichen.
Bei allen Rehepferden ist eine kohlenhydratarme Fütterung anzustreben, um eine hohe Insulinausschüttung zu vermeiden. Das gelingt durch den Verzicht auf Getreide (auch Reisprodukte) in der Ration. Bei sehr zuckerhaltigem Heu besteht die Möglichkeit, das Heu zu waschen. Lösliche Zucker gehen dann ins Einweichwasser über, das man entsorgen kann. Es ist dabei wichtig, dass das Heu nicht nur nass gemacht, sondern über einen Zeitraum von mindestens 30 bis 60 Minuten wirklich ausgewaschen wird. Übergewichte Pferde müssen unbedingt abnehmen, damit sie nicht erneut an Hufrehe erkranken. Deshalb ist es empfehlenswert, die Heumenge täglich abzuwiegen. Beim Mineralfutter ist eine bedarfsüberschreitende Zink- und Vitamin E- Versorgung ratsam, Um die Versorgung mit allen lebenswichtigen Mikronährstoffen sicherzustellen, empfehlen wir die Ergänzung unseres Seniorminerals oder unseres Gipfelstürmer Minerals, das neben mehr Zink und Vitamin E auch essenzielle Aminosäuren enthält. Bei zu dünnen Rehepferden (z.B. bei Cushing) ist Öl (z.B. OMEGA3 Pur) eine kohlenhydratfreie und sichere Energiequelle.
Immunsystem
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Energie und Nährstoffe
Ein Magnesiummangel kann nicht immer eindeutig durch ein Blutbild erkannt werden. Magnesium im Blut macht nur etwa 1 % des gesamten Magnesiums im Körper aus, da der Großteil in den Knochen und in den Zellen gespeichert ist. Die Konzentration im Blut bleibt lange stabil, selbst bei einem Mangel in den Geweben.
Ein Magnesiummangel kann daher mit einem Blutbild nur eingeschränkt diagnostiziert werden. Ein auffällig niedriger Wert bestätigt den Mangel, aber normale Werte schließen ihn nicht aus. Alternativ können Messungen von Magnesium im Vollblut oder in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten) hilfreich sein, da sie den zellulären Magnesiumstatus genauer widerspiegeln.
Bei Verdacht auf einen Mangel sollten Symptome, die Fütterung und alternative Tests berücksichtigt werden. Im Zweifel ist es sinnvoll, einen Tierarzt zu Rate zu ziehen, um die für das jeweilige Pferd beste Vorgehensweise zu besprechen.
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Pferdeweide und Weidepflege
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Pferdegerechte Fütterung in allen Lebenslagen
Eine zusätzliche Ergänzung der Ration mit Magnesium kann Herz und Kreislauf stärken. Besonders Senioren mit Kreislaufschwankungen, Wetterfühligkeit und angelaufenen Beinen können von der Gabe von Magnesium Pur profitieren. Als Kraftfutter eignen sich alle Futtermittel, die einen hohen Faser- und Energiegehalt haben. Gut geeignet sind z.B. AlpenGrün Mash, AlpenGrün Pellet, Horse Alpin® Senior und AlpenGrün Seniormüsli. Bei organisch gesunden, alten Pferden, die Muskulatur abbauen, ist die Ergänzung eiweißreicher Futter sinnvoll. Geeignet sind z.B. Myo Protein Flakes. Wenn die alten Pferde noch intakte Zähne haben, kann das schmackhafte Spitzenreiter Magenmüsli zum Substanz- und Muskelerhalt beitragen. Zusätzlich kann man dem Senior über Öl z.B. unser OMEGA3 Pur mehr Energie zur Verfügung stellen, wenn er zu dünn wird.
Diesen kann man in Form von Luzerne+, Luzernecobs oder Horse Alpin® Senior decken. Auch das Haferwiese Sportmüsli eignet sich gut für Zuchtstuten. Als Mineralfutter eignen sich ab diesem Zeitpunkt das Seniormineral oder das Gipfelstürmer Mineral, die für alle Pferde mit einem erhöhten Bedarf passend sind.
Im letzten Drittel der Trächtigkeit steigt zudem auch der Magnesiumbedarf der Stute, um das heranwachsende Fohlen optimal zu versorgen. Eine angepasste Fütterung mit ausreichend Magnesium (z. B. durch die Gabe von Magnesium Pur) kann helfen, Mangelerscheinungen zu vermeiden.
Während des Wachstums ist es besonders wichtig, Pferde nicht mit Energie zu überfüttern. Denn es gibt Studien, die darauf hinweisen, dass schnellwachsende Fohlen später öfter von OCD (Osteochondrosis dissecans, “Chips”) betroffen sind. Auch eine bedarfsdeckende Mineralstoffversorgung ist wichtig, um dem Körper im Wachstum ausreichend Mengen- und Spurenelemente zur Verfügung zu stellen. Gut geeignet ist hier z.B. unser Seniormineral oder unser Gipfelstürmer Mineral. Beim Absetzen des Fohlens von der Mutterstute ist es sinnvoll, AlpenGrün Mash und gekochte Leinsamen in die Ration einzubeziehen. Zu diesem Zeitpunkt entwickeln viele Absetzer Magengeschwüre, da sie vermehrtem Stress ausgesetzt sind. Die Gewöhnung an das neue Futter sollte immer bereits vor dem Absetzen stattfinden.
Pferde, die aufgrund eines hohen Trainingspensums sehr viel Futter benötigen, können von der Ergänzung von Maiscobs profitieren. Sie sind sehr arm an Eiweiß und können so einem Eiweißüberschuss durch sehr große Futtermengen entgegenwirken. Wird von Pferden Ausdauerleistung abverlangt, z.B. beim Distanzreiten, sind Futtermittel mit einem hohen Rohfasergehalt wie Spitzenreiter Magenmüsli, AlpenGrün Pellet oder Maiscobs besonders gut geeignet, da sie dem Pferd über viele Stunden kontinuierlich Energie bereitstellen. Um den Muskelaufbau gezielt zu unterstützen, eignet sich die Ergänzung von Amino Pur. Zusätzlich sollte auf eine ausreichende Magnesiumversorgung geachtet werden, da Magnesium eine entscheidende Rolle bei der Muskelentspannung und der Stressresistenz spielt. Besonders unter hoher Belastung kann ein erhöhter Magnesiumbedarf bestehen. Hier empfiehlt sich die gezielte Ergänzung mit Magnesium Pur, um Muskelverspannungen vorzubeugen und die Regeneration nach dem Training zu unterstützen. Als Mineralfutter ist für alle Sportpferde das Seniormineral oder das Gipfelstürmer Mineral passend. Es enthält mehr für die Muskulatur wichtige Nährstoffe wie essenzielle Aminosäuren, Vitamin E und Selen.
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Pferdegerechte Fütterung
Der tägliche Raufutterbedarf liegt bei 1,5 – 2 kg Heu pro 100 kg Soll-Körpergewicht. Ist eine ausreichende Gabe an Raufutter aufgrund verschiedener Umstände nicht möglich, kann man über die Pre Alpin® Produkte die Heuration aufwerten. Die Pre Alpin® Produkte sind Heuersatzprodukte, das bedeutet 1 kg Pre Alpin® ersetzt 1 kg Heu. Liegt der Verdacht bei einem Mineralstoffmangel, ist eine Rationsberechnung sinnvoll. So können bestehende Mängel gezielt ausgeglichen werden (z.B. über die Gabe unseres Naturminerals oder Seniorminerals).
Die meisten Pferde, die in leichter Arbeit (1-1,5h Reiten am Tag) stehen, kommen ohne Kraftfutter aus. Zu dicke Pferde benötigen auch bei täglichem Training keinerlei energiereiches Kraftfutter. Um das Mineralfutter untermischen zu können, eignet sich z.B. eine kleine Menge eingeweichte Pre Alpin® Wiesenflakes, Leichtgenuss oder Grünhafer. Als Mineralfutter eignet sich das Seniormineral, um mit dem erhöhten Mikronährstoffgehalt einem Mangel an Mineralstoffen und Vitaminen aufgrund der Diät vorzubeugen.
Außerdem sollten Mineralfutter wie Naturmineral, Gipfelstürmer Mineral oder Seniormineral ergänzt werden, um die Versorgung mit Mineralstoffen und Vitaminen sicherzustellen. Das Seniormineral ist dabei nicht nur für ältere Pferde geeignet, sondern für alle, die einen höheren Bedarf aufweisen.
Die Fütterung von ausreichend Rohfaser ist wichtig, um eine physiologische Verdauung aufrechtzuerhalten und das Kaubedürfnis des Pferdes zu befriedigen. Als ehemalige Steppenbewohner sind Pferde in der Lage ihren Energie- und Nährstoffbedarf fast ausschließlich über das Raufutter zu decken.
Zur Orientierung kann man den täglichen Raufutterbedarf mithilfe einer Faustformel berechnen: je nach Pferdetyp ca. 1,5-2kg Heu je 100kg Soll-Körpergewicht. Wenn die tägliche Heumenge zu gering ist oder die Heuqualität schlecht ist, sollten Pre Alpin® Produkte als vollwertiger Heuersatz ergänzend zum Einsatz kommen. Trocken verfütterbare Pre Alpin® Produkte wie AlpenHeu oder Pre Alpin® Aspero, Pre Alpin® Compact eignen sich für zahngesunde Pferde, während Produkte zum Einweichen in Cobs- oder Flakesform auch für Pferde mit schlechter Zahnsubstanz gut geeignet sind.
Bezüglich der Fütterung kann man überlegen, wie viel Kraftfutter das Pferd bekommt und ob es dieses überhaupt benötigt. Als ehemalige Steppenbewohner sind Pferde in der Lage, ihren Energie- und Nährstoffbedarf fast ausschließlich über Raufutter abzudecken. Magert ein Pferd ohne zusätzliches Kraftfutter ab, eignen sich bei temperamentvollen Pferden vor allem getreidefreie und kohlenhydratarme Ergänzungsfutter. Sie haben anders als Getreide oder andere kohlenhydratreiche Futter keinen großen Effekt auf den Blutzuckerspiegel, dessen Anstieg manchen Pferden “zu Kopf steigt”. AlpenGrün Müsli und AlpenGrün Pellet sind gute getreidefreie Kraftfutteralternativen, die dem Pferd in Verbindung mit Öl (OMEGA3 Pur) ausreichend Energie für die Arbeit liefern. Möchte man eine noch höhere Energiedichte für die tägliche Arbeit, die das Pferd aber aufgrund der Fett-Faser statt Getreidebasis trotzdem nicht zu spritzig macht, bietet sich das Spitzenreiter Magenmüsli an. Da sich ein Mangel an Magnesium auch in Nervosität und einer erhöhten Schreckhaftigkeit äußern kann, könnte eine gezielte Magnesiumergänzung durch Magnesium Pur sinnvoll sein.
Die Idee, das Pferd über hohe Mengen Getreide mit mehr Energie zu versorgen, ist oft nicht zielführend. Denn der Verdauungsapparat bekommt von großen Getreidemengen schnell Probleme und wenn ein Pferd sein Gewicht hält, liegt die Ursache seiner Trägheit auch nicht in einem Energiemangel. Stattdessen ist es zunächst wichtig, eine ausreichende Menge und gute Qualität an Raufutter zu garantieren. Dann kann man durch Kraftfuttergaben den Energiegehalt der Ration anheben, wenn das Pferd sein Gewicht nicht hält. Je nach Bedarf eigenen sich Kraftfutter mit oder ohne Getreide: Haferwiese Sportmüsli, Spitzenreiter Magenmüsli, AlpenGrün Müsli oder AlpenGrün Pellet. Zusätzlich kann man gerade bei älteren Pferden Kräuter für die Gesundheit und/oder Weißdorn geben. Auch Nährstoffmängel können Trägheit beim Pferd auslösen. Deshalb ist es wichtig, auf eine ausreichende Mineralisierung zu achten. Dafür gibt es das Naturmineral, Gipfelstürmer Mineral oder Seniormineral für Pferde mit höherem Bedarf. Für die Weidesaison eignen sich die Weidemineral-Cobs.
Verweigert ein Pferd sein Grundfutter, kann man ihm Produkte aus der Pre Alpin® Reihe anbieten. Durch das AlpenGrün Mash oder den AlpenGrün Pellet hat man eine schmackhafte Kraftfuttervariante/-ergänzung, die sehr verdauungsschonend ist und von den Pferden gern gefressen wird. Besonders gut funktioniert das bei Pferden mit Magen- oder Darmproblemen. Hilft das nicht weiter, kann man über Getreideflocken, Apfelsaft und Apfelmus oder Karottensaft den Appetit des Pferdes anregen. Auch unbekannte Geschmäcker, z.B. von neuem Futter, können zur schlechten Futteraufnahme führen. Beim Anfüttern von neuem Futter sollte man dieses zu Beginn langsam und in kleinen Mengen steigern, um das Pferd an das neue Futter zu gewöhnen.
Atemwegsprobleme
Da Magnesium eine wichtige Rolle bei der Entspannung der glatten Muskulatur – also auch der Bronchien – spielt, kann ein ausgeglichener Magnesiumhaushalt dazu beitragen, dass sich die Atemwege besser entspannen und das Pferd leichter atmen kann. Eine gezielte Ergänzung mit Magnesium Pur kann dabei unterstützen, die Magnesiumversorgung sicherzustellen und das Wohlbefinden des Pferdes zu fördern.
Ihre Frage ist nicht dabei? Unsere Futterberatung hilft Ihnen gerne weiter!
Sollten Sie keine Antworten auf Ihre Fragen gefunden haben, kontaktieren Sie uns gerne über unsere individuelle Futterberatung.Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Probleme detailgenau zu schildern. Wir beraten Sie gerne.
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