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Informatives rund um die Fütterung

Unser Erste-Hilfe-Ratgeber

Hier entsteht im Moment ein Erste-Hilfe Ratgeber

 

Mit freundlicher Unterstützung von Dr. med. vet. Franz Beck, Fachtierarzt für Pferde, Wolfratshausen und Elisabeth Albescu, prakt. Tierärztin, Chiropraktik.

 

Für Notfälle gerüstet zu sein ist immer gut! Jederzeit kann eine Situation entstehen, wo schnelle und vor allem richtige Hilfe von Nöten ist. Erste Hilfe darf den Tierarzt aber nicht ersetzen; sie soll die kritische Zeit bis zum Eintreffen des Tierarztes überbrücken.


Im Notfall:

->In sämtlichen Notfallsituationen muss immer zunächst auf verletzte oder gefährdete Menschen geachtet werden.
->Ruhe und Übersicht bewahren!
->Motto: „Mit Verstand statt Blauspray“, Wunden oder Verletzungen die eine tierärztliche Behandlung benötigen sollten vorher nicht mit farbigen Spray`s oder Salben behandelt werden. Dies erschwert nur die Diagnose!
->Panische Pferde verhalten sich nicht „normal“: mit heftigen und unkontrollierten Abwehrbewegungen rechnen!
->Evtl. Zwangsmaßnahmen ergreifen (Nasenbremse, Bein aufheben …). In schwierigen Fällen auf den Tierarzt warten, um die eigene Gesundheit nicht zu gefährden.


Allgemeine Untersuchung des Pferdes:


->die Normalwerte am gesunden Pferd messen, damit der Unterschied im Notfall ersichtlich wird.


Körperhaltung und Verhalten:

normal: belastet alle vier Gliedmaßen gleich, ruhig/lebhaft und aufmerksam

auffällig: eine der Gliedmaßen entlastet, "tippeln", matt, apathisch, appetitlos oder unruhig


Körpertemperatur:

normal: ausgewachsendes Pferd: 37,0 - 38,3° C // Fohlen: 37,5 - 38,7° C

Zeichen für Fieber: erhöhte Temperatur, Appetitlosigkeit, Mattheit (liegen, schwitzen, schlapp ...), Fliegen sitzen auf dem Rücken

Schleimhäute: (Beurteilung im Maul und Auge)

normal: feucht, blass-rosa, glatt, glänzend

auffällig: Rötung, Blässe, Blau oder Gelbfärbung, matt starke Zeichnung der Gefäße

KFZ (Kapilläre Füllungszeit): zur Beurteilung des Kreislaufzustandes

Durchführung: Mit dem Daumen wird für ca. 2 sec. auf das Zahnfleisch gedrückt, dadurch weicht das Blut aus den Gefäßen (Kapillaren) und das Zahnfleisch erscheint weiß

Beurteilung: Zeit messen, die das Zahnfleisch braucht, um Farbe (blass-rosa) wieder anzunehmen;
// unter 2 sec. = normal // über 2 sec. = verzögert //


Puls: Messen durch Fühlen am Unterkieferwinkel, Fesselkopf oder Unterseite der Schweifrübe; 1/4 Mitunte die Schläge zählen und mit 4 multiplizieren

normal: 28 - 40 Schläge pro Minute, kräftig, regelmäßig, gleichmäßig, Gefäß gut gefüllt und gespannt

auffällig: erhöhte / erniedrigte Frequenz; unregelmäßig, schwach, pochend


Lymphknoten: Kontrolle der Kehlgangslymphknoten zwischen den Unterkieferästen

normal: erbsen- bis haselnussgroß, individuell unterschiedlich

auffällig: vergrößert, warm, schmerzhaft


Atmung: Messung durch Beobachtung von schräg hinten oder mittels Stethoskop

normal: 10 - 16 Atemzüge pro Minute; Fohlen 12 - 20 Atemzüge pro Minute

auffällig: Erhöhte Atemfrewuenz, Bauchmuskulatur verkrampft (Entstehung der Dampfrinne), pumpen


Herz: Beurteilung durch Abhören mittels Stethoskop an der linken Brustwand auf Höhe des Ellbogens

normal: Frequenz 28 - 40 Schläge pro Minute
1. Herzton: dumpf und lang gezogen;
2. Herzton: heller, leiser und kürzer

auffällig: erhöhte / verringerte oder unregelmäßige Frequenz, Nebengeräusche


BEACHTE:

Puls-, Atem- und Herzfrequenz kann sich durch Erregung des Pferdes aufgrund der Untersuchung deutlich erhöhen!


ATMUNGSORGANE

Erste Hilfe bei akuter Atemnot
(z.B. Allergisches Asthma, Insektenstich, Hufschlag auf die Luftröhre, eingeatmeter Fremdkörper)

Anzeichen sind eine gestreckte Kopf- Halshaltung, stark geblähte Nüstern, angestrengte Atmung, Atemgeräusche beim Ein- und Ausatmen; ein angesterfüllter, panischer Gesichtsausdruck.
Vorsicht: Pferde mit Atemnot geraten oft in Panik!!!

-> Bis der Tierarzt eintrifft soll alles vermieden werden, was das Pferd zusätzlich aufregt und somit den Sauerstoffverbrauch erhöht.
-> Keine unnötige Bewegung.
-> Im Sommer ist auf einen schattigen Platz zu achten; bei hohen Temperaturen ist kaltes Wasser hilfreich, aber nur an den Beinen und nach langsamer, stressfreier Gewöhnung.
-> Luftröhrenschnitt nur im absoluten Notfall!

AUGE

Ist das Auge geschlossen, geschwollen, tränt, gerötet, lichtempfindlich oder reibt sich das Tier andauernd, kann dies verschiedene Ursachen haben. Es ist immer der Tierarzt zu benachrichtigen. Sekundär können durch das Reiben Hornhautverletzungen entstehen!

BEWEGUNGSAPPARAT

Erste Hilfe bei Wunden:

Nur eindeutig oberflächliche Schürfwunden mit desinfizierenden und abdeckenden Sprays behandeln (Dr. Schaette's, Wundbalsam, Aluspray). Ist die Haut mehr als 2 cm durchgetrennt, die Wunde in Fesselbeuge oder Gelenknähe sollte der Tierarzt geholt werden. Auch kleinere Wunden sind oft gefährlich, da sie häufig auch tiefere Strukturen betreffen, vor allem im Bereich Unter- und Oberschenkel/ -arm.

1. Blutung stoppen

-> Sterile Kompresse auflegen und Druckverband anlegen.
-> Die Gliedmaßen nicht abbinden, da große Schmerzen und teilweise bedeutende Schäden am Gewebe entstehen.


2. Wunde vor weiterer Schädigung schützen

-> Reinigen mit klarem, über die Wunde rinnendem Wasser - anschließend Desinfektion (z.B. Dr. Schaette's Wundbalsam). Keine farbigen Desinfektionssprays benutzen und keine Salben oder Pulver auftragen! Die Übersicht im Wundgebiet geht dadurch verlohren, die Naht wird erschwert und die Wundheilung behindert.
->Sterile Kompresse auflegen und Polsterverband anlegen.
-> Größere Fremdkörper nicht entfernen, da Blutungen entstehen können, Reste in der Wunde verbleiben können und Tiefe und Richtung der Verletzung für den Tierarzt nicht mehr ersichtlich sind. Falls nötig, ist es besser den Fremdkörper abzusägen.


3. Weitere Symptome beachten

-> Allgemeinbefinden des Pferdes beobachten (Schock? Starke Schmerzen?).
->Starke Lahmheit, Lähmung, offensichtlichen Bruch beachten.


4. Tetanus Schutz kontrollieren


Erste Hilfe bei hochgradiger Lahmheit und Brüchen:

Schon im Schritt ist eine Lahmheit erkennbar; das Pferd schont auch im Stand dsa erkrankte Bein. Dies ist immer ein Fall für den Tierarzt!

->Huf untersuchen! Evtl. ist ein Stein oder anderer Fremdkörper der Auslöser.
-> Bei Sehnenverletzung ist unmittelbar für Kältezufuhr zu sorgen, um eine Schwellung zu reduzieren (Eispackung, kaltes Wasser).
-> Bei Brüchen ist es wichtig den Bruch so gut wie nur möglich ruhig zu stellen, bis der Tierarzt eintrifft. Jede Bewegung des Pferdes sollte verhindert werden. Wirken Sie beruhigend auf das Pferd ein.

Erste Hilfe bei Nageltritt:

immer ein Fall für den Tierarzt!

->Nagel/Draht/Fremdkörper nicht entfernen. Stichrichtung und Eindringtiefe sind für den Tierarzt wichtige Hinweise auf das Ausmaß der inneren Schädigung.
-> Ragt der Nagel über den Tragrand des Hufes hervor, sodass er bei jedem Schritt tiefer eindringt, kneift man ihn mit einer Zange entsprechend ab.
->Nur wenn nicht anders möglich wird der Fremdkörper entfernt: Eindringtiefe und Stichrichtung merken, den Fremdkörper aufheben.
Tetanusschutz kontrollieren!

Erste Hilfe bei Kreuzverschlag (Lumbago):

Typisch:
Auftreten nach oder während der Arbeit, vor allem nach Stehtagen bei gleich bleibender Futterration. Anzeichen sind übermäßiges schwitzen, schnelle Atming, steife Bewegung der Hinterhand; in schwereren Fällen kann sich das Pferd nicht mehr bewegen, verhärtet den Rücken und Kruppenmuskulatur. Oft verändert der Urin seine Farbe; er kann von bernsteinfarben bis dunkelbraun variieren.

-> Arbeit sofort einstellen, keinen unnötigen Schritt mehr führen und Tierarzt benachrichtigen.
-> Pferd in Stall transportieren, falls nötig im Hänger.
-> Rücken- und Kruppenmuskulatur durch Deckenwarm halten: Wäre entspant, dämpft dadurch den Schmerz und steigert die Durchblutung der Muskulatur; so können Stoffwechselgift schneller abtransportiert werden.
-> Kleinere Mengen Wasser verabreichen.
Vorbeugung: artgerechte und der Leisung angepasste Fütterung (Gabe von Vitamin E/Selen).

Erste Hilfe bei Hufrehe:

Hufrehe kann verschiedene Gründe haben.
So gibt es die Fütterungs-, die Belastungs- und die toxische (Geburts-) Rehe.

Symtome sind Bewegungsunlust, ständig wechselnde Entlastung der Gliedmaßen, vorsichtiges Auffußen, warmer Huf, schneller und heftiger Puls der Mittelfußpartie.
Charakteristisch ist die vorder- bzw. unterständige Gliedmaßenstellung; es scheint, als lehne sich das Pferd zurück, um den Vorderteil der Hufe nicht zu belasten.

-> Bis der Tierarzt eintrifft, soll das Pferd nicht bewegt werden.
-> Fütterung umstellen (mit Tierarzt oder AGROBS absprechen), auf weiche Einstreu achten, die nicht gefressen wird.
-> Legt sich das Pferd hin sollte es nicht aufgetrieben werden. Durch das Liegen wird der Aufhängeapparat des Hufbeins entlastet und so das Risike der Hufbein verlagerung vermindert.
-> Hufvernad anlegen und zur Schmerzlinderung mit kaltem Wasser angießen.

INFEKTIONSKRANKHEITEN

Erste Hilfe bei Fieber:

Pferd frisst nicht, bewegungsunwillig, lässt den Kopf hängen. Fieber ist selten lebensbedrohlich!

-> Temperatur messen, auf Husten oder Nasenausfluss achten.
-> Tierarzt informieren.

Erste Hilfe bei Wundstarrkrampf (Tetanus):

Verursacher ist ein Bakterium, dessen Sporen in der Erde über Jahre lebensfähig bleiben können. Gelangen Keime in eine offene Wunde, dann vermehren diese sich und produzieren ein Gift, das wntlamg der Nervenbahnenzum Hirn wandert. Symptome treten erst bis zu frei Wochen nach der Verletzung auf. Kleinere Schürfwunden genügen als Eintrittspforte für die Bakterien.

Anzeichen:
Appetitlosigkeit, Apathie, Schreckhaftigkeit, sägebockartige Stellung, Krämpfe, Steifheit im Gang.

-> Tierarzt holen
-> Pferd beruhigen, jede Aufregung löst eine Welle von Zuckungen aus.
-> Pferd in eine dunkle Box bringen und Geräusche auf ein Minimum reduzieren.
-> Vorbeugung durch Schutzimpfung ist möglich und sinnvoll!

KREISLAUFPROBLEME

Erste Hilfe bei Dehydration:

Schwere Arbeit führt zu einem Schweißverlust von 10 - 12 Liter und einem Mineralstoffverlust von 40 - 50 g pro Stunde. Dadurch kann es zur eingeschränkten Durchblutung der inneren Organe kommen. Dies führt zu einem Volumenmangelschock.
Anzeichen sind eine erhöhte Herzfreequenz auch nach Belastung, KFZ (Kapilläre Füllungszeit) ist erhöht, Hautelastizität verzögert (gezogert Hautfalte bleibt stehen), flache Atmung mit erhöhter Frequenz, Apathie, blasse Schleimhäute.

-> Sofortmaßnahme: mit warmem Wasser in kleinen Mengen tränken (2 - 3 l alle 5 - 10 Minuten); Gras füttern, PRE ALPIN eingeweicht füttern.

Erste Hilfe bei Hitzschlag:

An sehr heißen Tagen. Anzeichen sind erhöhte Körpertemperatur, trockene Haut, stark erweiterte Hautgefäße, Kollaps bis zum Koma.

-> keine Aufregung, mit warmem Wasser in kleinen Mengen tränken (2 - 3 l alle 5 - 10 Minuten); Gras füttern, PRE ALPIN eingeweicht füttern.
-> Gliedmaßen mit Wasserschlauch kühlen, vorsichtig von unten beginnen.
->Falls das Pferd sich legt: liegen lassen und kaltes Wasser über Pferd gießen, Luft zufächeln.

MAGEN-DARM-TRAKT

Erste Hilfe bei Schludverstopfung:

Schlundverstopfung ist meinst die Folge von haastigem Fressen. Getroknete Zuckerrübenschnitzel, Fallobst und Brot sind häufige verursacher. Speichel und Futterpartikel treten aus den Nüstern aus, Husten und Würgebewegungen, gestreckte Halshaltung, erhöhte Atemfrequenz und schwitzen (Panik, Erstickungsanfall) sind die Symptome.

-> Tierarzt sofort informieren.
-> Keine weitere Futteraufnahme, kein Wasser!
-> Bis zum Eintreffen des Tierarztes den Kopf des Pferdes möglichst tief halten, damit der Speichel frei nach unten abfließen kann und nicht in die Luftröhre gelangt.
-> Jeglichen Stress vermeiden und versuchen, das Pferd zu beruhigen.
-> Wenn die Verstopfung an der linken Halsseite fühlbar ist, kann versuchsweise und mit größter Vorsicht eine Massage in Richtung Kopf erfolgen.


Erste Hilfe bei Kolik:

Eine Kolik ist eine Krankheit, sondern ein Symptom für Bauchschmerzen. Dieseäußern sich in Fressunlust, leichter Apathie, allgemeiner Unruhe, zum Bauch umdrehen, gegen den Bauch schlagen, ruhiges Liegen, schwitzen, wälzen, mit den Zähnen knirschen usw.
Die häufigsten Ursachen sind: schlechte Qualität des Futters bzw. eine falsche Fütterungstechnik, Aufnahme von giftigen Pflanzen oder kaltem Wasser bei Erhitzung, Verwurmung, Wetterwechsel.
Jede Kolik ist grundsätzlich gefährlich und kann je nach Ursache lebensbedrohlich werden!

-> schnellstens den Tierarzt rufen und wenn möglich Werte von Puls, Atmung und Temperatur durchgeben (wenn möglich Darm-Öl z.B. Colosan von Dr. Schaette eingeben).
-> nur führen, wenn das Pferd willig folgt und nicht stark schwitzt.
-> tobende Pferde in gut eingestreute, verletzungssichere Box oder Halle bringen.
-> auch bei Besserung Futteraufnahme vorrübergehend verhindern (auch darauf auchten, dass kein Stroh aus der Winstreu genommen wird).
-> bis zum Eintreffen des Tierarztes entspannende Massage von Bauch, Ohrgrund und Zahnfleisch (Tellington - Touch)
-> krampflösende und kreislaufstärkende Mittel verabreichen.

DIE STALLAPOTHEKE

Neben der üblichen Gesundheitskontrolle und der täglichen Pflege ist es wichtig auf Notfallsituationen angemessen vorbereitet zu sein.

Grundsätzlich gilt:
Krankheit oder Verletzungen sollten vom Tieraarzt behandelt werden. Doch zur ersten Hilfe, vor allem bei Unfällen oder Geburtskomplikationen, sollten hilfreiche Utensilien greifbar sein.

Neben der Stallapotheke empfiehlt sich an einem zentralen Ort eine Notfalltelefonliste, mit den wichtigsten Telfonnummern, zu hinterlegen: z.B. die des zuständigen Tierarztes und der Vertretung, der nächsten Tierklinik, Tiertaxi bzw. Hängerverleih (falls kein eigener Hänger vorhanden), evtl. Tierrettungsdienst bzw. Feuerwehr. Es ist unerlässlich in Krisensituationen schnell zu handeln; zu langes Warten geht immer zu lasten der Pferdegesundheit.


Folgende Utensilien sollten in keiner Stallapotheke fehlen:

-> Verbandsmaterial (Trikot-Schlauchbinde, Polstermaterial, selbstklebende Bandage, Verbandswatte, Heftpflaster, elastische Bandage, Isolierband, Bandagierunterlagen).
-> Schere, Einmal-Handschuhe, Fieberthermometer, Stethoskop, Nasenbremse, Hufzange.
-> Kompressen, Tupfer, sterile Wundabdeckung zur Wundreinigung und -abdeckung.
-> Gelpackung für Kältebehandlung
-> Wund-Pflege-Spray, Wundsteinessenz zur Desinfektion (Dr. Schaette)
-> Klausan Pflegespray oder Paste: Zur Desinfektion von Hufwunden (Dr. Schaette)
-> Umschlagpaste (z.B. Acetatmischung) bei akuten Entzündungen an Sehnen und Gelenken (Dr. Schaette)
Colosan zur Unterstützenden Behandlung bei futterbedingten Blähungen und Magen-Darm-Störungen (Kolik) (Dr. Schaette)
-> krampflösende und kreislaufstärkende Mittel z.B. bei Kolik



AGROBS GmbH | Angerbreite 27 | D-82541 Degerndorf a. Starnberger See | Tel. +49 (0)8171/41 80 48-0 | Fax: +49 (0)8171/41 80 48-48 | e-mail: info@agrobs.de
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