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Die Fütterung im Fellwechsel
Was speziell zu beachten ist...
Datum: 21.01.2010
Der Fellwechsel beginnt bereits mit den ersten Temperaturerhöhungen im Januar. Der Nährstoffbedarf ändert sich, und wer über das Jahr – insbesondere bei älteren Pferden – keine Reserven angelegt hat oder mit jenen verschwenderisch umgegangen ist, kann massive Probleme im Haarwechsel bekommen. Zu den typischen Problemen im Haarwechsel gehört neben einem stumpfen Fell der Gewichtsverlust bis hin zur Abmagerung. Beobachtet werden auch vermehrt Infektanfälligkeit, sowie Wachstumsstörungen bei Jungpferden. Bei älteren oder mit chronischen Immunproblemen belasteten Pferden zieht sich der Fellwechsel oft recht lange ins Jahr hinaus.
Früherkennung ist hier oberste Devise! Hier ein paar Tips zur richtigen Fütterung:
1. Einsatz absolut hochwertiger, ressourcenschonender Rohfaser (Heu von bester Qualität, oder Einsatz von PRE ALPIN Wiesencobs)
2. Verbesserung und Aktivierung der Darmflora (z.B. Stukturmash)
3. Verfütterung hochwertiger Nährstoffe für den Aufbau von Fell- und Haarkleid. Zu den für die Haut unentbehrlichen Vitaminen gehören die fettlöslichen Vitamin E und A. Eine besondere Bedeutung kommt den Spurenelementen, vor allem Zink, Kupfer und Selen, zu. Zink und Selen unterstützen das Haarwachstum, während Kupfer für die richtige Pigmentierung sorgt. Hier kann die Wahl nur auf ein geeignetes Mineral- besser Spurenelementfutter fallen.
Fazit: Bei einer, den Bedürfnissen des Pferdes, angepassten Fütterung, kommt Ihr Pferd gut über den Fellwechsel und startet gesund und vital in eine neue Saison.
(Quelle: Dr. Susanne Weyrauch)
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